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Entstehung des Jeet Kune Do
1953, im
Alter von 13 Jahren, begann Bruce Lee unter Anleitung von Yip Man in
Hong Kong mit dem Studium des Wing Chun Kung Fu Stils.
Ab 1959, nach seiner Einreise in die USA, ging er dazu über,
das erlernte System durch diverse Modifikationen zu verändern und
mit Techniken und Aspekten aus anderen Gung Fu Stilen anzureichern.
1959 bis 1963 unterrichtet Bruce Lee, vor Gründung seiner ersten offiziellen
Schule in Seattle eine Gruppe von Kampfkunstinteressierten, unter
ihnen Jesse Glover, Ed Hart und Jim DeMile, auf dem
Universitätsgelände, in Hinterhöfen und Parkanlagen |
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1963 gründete Bruce Lee in Seattle die erste von insgesamt drei
Schulen und setzte Taky Kimura dort
als Instructor ein. Nach einem Besuch in Hong Kong, nannte er seine
modifizierte Wing Chun Methode fortan „Jun Fan Gung Fu“. |
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In Oakland, wo sein
zweites Institut angesiedelt war und in dem James Yimm Lee als Instructor
fungierte, entwickelte er seine Gung Fu Methode weiter und ging schließlich
dazu über, sein neu geschaffenes Kampfkunstsystem als „Jeet
Kune Do“ zu bezeichnen.
Bekannte Schüler aus dieser Periode sind z.B. George Lee, Allan
Joe und Howard Williams. |
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1967
eröffnete Bruce Lee in Chinatown Los Angeles die dritte und letzte
Schule. Das dort praktizierte Jeet
Kune Do wird auch oft als das „Chinatown JKD“ bezeichnet.
Aus dieser Periode stammen die wohl bekanntesten Schüler Bruce
Lee´s: Dan Inosanto (den Bruce Lee dort zum Instructor ernannte),
Daniel Lee, Jerry Poteet, Richard Bustillo, Bob Bremer, Steve Golden,
Pete Jacobs, Larry Hartsell, Herb Jackson und Ted Wong (der hauptsächlich
Bruce Lee´s Privatschüler war). |
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Obwohl in Los Angeles ansässig, besuchte Bruce
Lee weiterhin regelmäßig die von Taky Kimura und James Lee
geleiteten Schulen in Seattle, bzw. Oakland.
Dass sich die in den einzelnen Instituten praktizierten Techniken mitunter
erheblich voneinander unterschieden, steht als Synonym für Bruce
Lee´s kontinuierliche Weiterentwicklung.
Die drei Stationen, der jeweiligen Schulen
in Seattle, Oakland und L.A. gelten nicht als jeweils in sich abgeschlossene
Stadien, sondern müssen, analog zu Bruce Lee´s kampfkunstspezifischer
Neu- und Umstrukturierung, als ineinander fließende Entwicklungsstadien
angesehen werden.
Um die Entwicklung vom Jun Fan Gung Fu zum Jeet Kune Do nachvollziehen
zu können, ist es notwendig die einzelnen Schaffensperioden Bruce
Lee´s zu analysieren.
Als er aus den jeweiligen Orten fortzog und sich zuletzt in Los Angeles
intensiver um seine Aktivitäten als Schauspieler kümmerte, ernannte
er jeweils einen Instructor, der das Institut in seinem Namen leitete.
In Seattle war dies Taky Kimura, in Oakland James Lee und in L.A Dan Inosanto.
1970 ließ Bruce Lee sämtliche Schulen schließen
und unterrichtete nur noch sporadisch kleinere Gruppen und Privatschüler. |
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